Update

Die Vertreter*innen der Stadt versuchen mehr und mehr die Mobilisierung gegen den G20-Gipfel auszubremsen. Innensenator Grote schürt zunächst Panik und warnt davor, Demonstrant*innen könnten die Konvois von Erdogan oder Trump blockieren und somit deren Personenschutz zum Äußersten provozieren – also vermutlich zum Schusswaffengebrauch. Auf die Kritik hin, dass es Aufgabe gerade seines Amtes sei, solch eine Situation zu verhindern, notfalls durch Ausladen der schießwütigen „Gäste“, sieht er plötzlich gar kein Problem mehr und möchte den Gipfel wiederum als „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“ und sogar als „Festival der Demokratie“ betrachten. Im selben Zeitfenster verprügeln Erdogans Leibwächter friedliche Demonstranten in Washington DC.

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Hamburg City Strike

Der Aktionstag am Freitag den 07.07.17 wird von allen Spektren als der zentrale Tag der Gipfelproteste wahrgenommen. Grund genug um ein starkes gemeinsames, Spektren übergreifendes Zeichen zu setzen. Als gemeinsame Klammer, Solidarität mit allen, die sich am Aktionstag gegen die G20 beteiligen, wird der Hamburg City Strike ausgerufen.

Der Hamburg City Strike ist ein Bezugspunkt, für alle öffentlichen und nichtöffentlichen Aktionen gegen den G20-Gipfel und die Logistik des Kapitals. Alle sind eingeladen das Motto Hamburg City Strike zu nutzen und ihre kleinen oder größeren Aktionen in den Kontext zu setzen.

Alle zusammen werden wir der kapitalistischen Stadt und ihrem Alltag einen Schlag versetzen!

Unsere Solidarität und Vielfalt sind unsere Stärke!

Werdet Hamburg City Strike!

Niemand hat die Absicht die Demonstrationsfreiheit auszuhebeln

…sprach der Oberbürgermeister. Wir werden nur verhindern, dass für die zu Tausenden anreisenden Gipfelgegner*innen ein geeignetes Camp errichtet werden wird. Und da die Hotels bereits fast ausgebucht und die restlichen Zimmer völlig überteuert sind, tja, da können sie ja vielleicht besser zu Hause ihr Recht wahrnehmen und demonstrieren, ist doch auch gut.

So oder so ähnlich läuft die Spule in den Köpfen des Senats ab. Die Innenbehörde hat ‚erkannt‘, dass so ein Camp „eine ideale Logistikzentrale und Sammelstelle für militante Gipfelgegner ist, polizeilich ganz schwer, ähm, ja, zu händeln.“ Und daher verwundert es nicht, dass die Behörden zunächst kein Camp zulassen wollen. Auch wenn sie natürlich total gesprächsbereit sind. Weiterlesen

Aktionsübersicht noG20

Noch 80 Tage und der G20 Gipfel in Hamburg soll beginnen. Die ersten Vorboten sind voraus geschickt worden um die „Heiße Phase“ bis zum Gipfel einzuläuten. Die Presselandschaft überschlägt sich in der Zurschaustellung von Horrorszenarien, die Polizei und ihre rechten Gewerkschaften sprechen von toten Demonstrant*innen, sollte es zu Protesten in der Hamburger Innenstadt kommen und fordern ein totales Demonstrationsverbot. Die Nobelhotels wollen aus Angst um ihr Image einige der mächtigsten Gäste nicht willkommen heißen. Das ist die Stimmung der Hansestadt im April. Weiterlesen

Aktionskonferenz – Programm

Das Programm unserer Aktionskonferenz ist nun endlich online!

In Kurzform ist der Ablauf wie folgt geplant:

Samstag, 3. Dezember 2016: Beginn 11 Uhr (die HAW ist ab 10 Uhr geöffnet): Begrüßung, Organisatorisches und Einordnung der G20
Workshopphase I
Workshopphase II
Gemeinsame Auswertung Ende etwa 20 Uhr

Sonntag, 4. Dezember 2016 Beginn (10 Uhr):
Zusammentragen der Ergebnisse Verabredungen und Planung
Gemeinsamer Abschluss ca. 14:30 Uhr


Außerdem gibt es den Aufruf dazu in kurdischer und türkischer Sprache:

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3./4. Dezember: Aktionskonferenz gegen den G20-Gipfel 2017

aktionskonferenzAm 7. und 8. Juli 2017 soll in Hamburg der G20-Gipfel stattfinden. Die Regierungschefs und –chefinnen der 19 reichsten und mächtigsten Staaten der Erde, begleitet von 6.000 Delegationsmitgliedern, umschwärmt und dauerfotografiert von erwarteten 3.000 Journalist_innen und natürlich abgeriegelt und geschützt von einer Polizei- und Geheimdienstarmee von mindestens 10.000 Einsatzkräften. All dies soll mitten in Hamburg stattfinden: in den Messehallen, im Rathaus, in der Elbphilharmonie. Weiträumige, mehrstufige Absperrungen, Ausweiskontrollen, evakuierte Wohnungen – die hauptsächlichen Leidtragenden werden die Menschen im Karoviertel und den anderen umliegenden Stadtteilen sein, besonders jene, die wegen ihrer Herkunft, ihres Aufenthaltsstatus, ihrer prekären sozialen Situation oder aus irgendeinem anderen Grund ohnehin schon häufigen Kontrollen und Schikanen ausgesetzt sind.

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Jetzt geht’s los: Anwohner*innen protestieren gegen Gipfel

Das hatte sich der Senat wohl etwas anders vorgestellt. Am Donnerstag sollten die Anwohner*innen zum Sicherheitskonzept und den Einschränkungen während des OSZE-Gipfel und dem G20-Treffen 2017 informiert werden. Doch viele der etwa 700 anwesenden Anwohner*innen in den Hamburger Messehallen machten ihre Ablehnung der Gipfel deutlich. Zwischen- und Buhrufe sowie durchweg kritische Fragen bestimmten die Veranstaltung. Vor der Messehalle wurde ein Transparent mit der Aufschrift Kein Gipfel ist auch eine Lösung gezeigt sowie Flugblätter an die Anwohner*innen verteilt. Weiterlesen